Spiel 3: Sieg oder Saisonende

Noch einmal alles geben und die Saison am Leben halten. Nicht anders kann das Motto des TEAM EHINGEN URSPRING vor dem dritten Playoff-Spiel lauten. Nach den beiden Niederlagen in den ersten zwei Partien der "Best-of-Five"-Serie ist nun zwingend ein Erfolg in der Neckarstadt nötig, damit die Saison nicht vorbei ist. Nach dem Spiel am Dienstag wurden die Ehinger Spieler schon geehrt, dennoch soll es durch einen Sieg am Freitag noch einmal ein Wiedersehen in der JVG-Halle geben. „Die Serie ist noch nicht vorbei. Wir werden alles reinlegen, um am Sonntag noch mal zu spielen“, sagte Trainer Domenik Reinboth. 

Mit der Partie am Dienstag war der 36-Jährige nur bedingt zufrieden: „Wir haben nicht gespielt wie wir es können und offensiv keinen Rhythmus gefunden“. Die 90 kassierten Punkte machte Reinboth auch an den vielen Partien zuletzt fest. „Man merkt langsam die Müdigkeit der letzten Wochen. Es waren mit sehr kurzer Rotation fünf Spiele in 22 Tagen“, und ergänzte, „außerdem fehlt uns mit Tim Hasbargen unser bester Verteidiger, der es Topscorer Shyron Ely noch öfter schwer gemacht hätte“.

Dennoch, am Freitagabend gilt es bei den MLP Academics von Beginn an ins Spiel zu finden und sich das nötige Wurfglück zu erarbeiten. Außerdem wurde das Spiel der Steeples zuletzt deutlich langsamer, was eben auch der personellen Situation geschuldet ist. Auf Heidelberger Seite sollten die Ehinger Spielmacher Niklas Würzner stoppen. Der große Point Guard der Kurpfälzer lenkt das Team seiner Heimatstadt exzellent und kommt in den beiden Partien im Schnitt auf 15 Punkte und 5,5 Assists. „Es gilt weniger Fehler zu machen und die nötige Frische im Kopf zu haben, um sich den Sieg zu holen“, erklärte Domenik Reinboth die Schlüssel, die möglicherweise in der dritten Partie die Wende ermöglichen.