Zu Gast bei Ralph Junge und den Falcons

In einem Duell auf Augenhöhe zwischen dem Tabellenachten und dem Neunten der Tabelle geht es für das TEAM EHINGEN URSPRING am Freitagabend zu den Nürnberg Falcons. Im provisorischen Zelt, der Ausweichspielstätte der Falcons, will die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth dort aber den vierten Auswärtssieg der Saison landen. „Wir kommen nach dem Sieg in Hagen, der ganz wichtig für uns war, mit breiter Brust nach Nürnberg“.

Seine Mannschaft hat den Start ins neue Jahr gut hinbekommen: Gegen eine starke Mannschaft aus Hagen zeigten die Steeples eine gute Leistung und holten den 81:79-Auswärtssieg. „Wir wollen auch in Nürnberg so spielen wie in den ersten 35 Minuten in Hagen“, erklärte Reinboth. Auch Tanner Leissner, der die letzten Minuten aufgrund einer starken Schwellung über dem Auge nach einem Schlag von der Bank aus verfolgen musste, ist wieder fit. „Es lief einiges an Blut in mein Auge, aber es sah wohl schlimmer aus als es war", sagt Leissner.

Auf ihn und seine Teamkollegen wird in Nürnberg einiges an Arbeit zu kommen. Mit Robert Oehle zeigt sich der erfahrenste Falcons-Spieler zuletzt stark verbessert und gehört sicher zu den besten Spielern auf seiner Position. Aber auch Ishmail Wainwright (8,8 Punkte/7,2 Rebounds) fängt den Ausfall von Kapitän Sebastian Schröder (Daumenverletzung) bisher gut auf. Dazu sind mit Nachverpflichtung Juwan Howard und dem wieder genesenen Marvin Omuvwie zwei neue Akteure bei den Norisstädtern im Vergleich zum Hinspiel dabei. Dazu haben sie mit Marcell Pongo und Jackson Kent ein Duo auf den Guard Positionen auf das es zu achten gilt. „Nürnberg hat eine sehr starke Mannschaft, für mich sind sie ein Playoff-Team das möglicherweise auch noch mehr erreichen kann“, beschrieb Steeples-Coach Domenik Reinboth den Gegner.

Das Team seines Mentors und des früheren Ehinger Trainers Ralph Junge zeigte in den vergangenen beiden Spielen herausragende Leistungen. Beim Ausftiegsfavoriten Hamburg Towers verloren sie nur knapp in den Schlussminuten. Gegen die Tigers Tübingen dominierten die Franken das Heimspiel von Beginn an und gewannen deutlich mit 73:55. Bemerkenswert dabei, sie ließen nur 20 Punkte der Tübinger in der ersten Halbzeit zu. „Das waren zwei sehr starke Spiele von ihnen. Vor allem gegen offensivstarke Tübinger diese Defensivleistung zu zeigen“, zollte Domenik Reinboth einiges an Respekt.