17.01.2026
Am 16. Spieltag der 1. Regionalliga Südwest boten sich das TEAM EHINGEN URSPRING und die ROTH Energie Gießen Pointers ein packendes Duell um Platz 5. Die Hausherren können am Ende eine starke Teamleistung zum 96:90 ummünzen und gewinnen damit auch den direkten Vergleich gegen die Gäste aus Gießen.
Die Gäste aus Gießen starten direkt heiß in die Partie und können ihre beiden ersten Distanzwürfe versenken. Kurz darauf kann Tim Martinez mit den ersten Punkten für sein TEAM und dem „And One“ antworten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gute Abschlüsse in Korbnähe zu generieren, kommen die Ehinger offensiv besser ins Spiel und können durch den Dreier von Latrell Großkopf schnell aufschließen. Nach rund fünf Minuten bringt Rets Veinbergs, der bereits bei sechs Punkten steht, die erste Führung der Hausherren (12:11). Defensiv hat das #teamingreen nun besseren Zugriff und provoziert dadurch einige Turnover und schlechte Abschlüsse der Gießener. Einen der fälligen Fastbreaks kann Kaloyan Lozanov auf sehenswert per Alley-Oop-Layup auf Felix Stoll vollenden, was die erste Auszeit der Gäste zur Folge hat (17:11). Die beiden Teams nähern sich im weiteren Verlauf immer weiter an, wobei Oscar Wolter für die Pointers per Buzzerbeater das erste Viertel beendet kann und das Momentum auf deren Seite zieht. Auch im Anschluss starten die Hessen besser ins zweite Viertel und zwingen Headcoach Ballhausen ebenfalls zu seiner ersten Timeout. Vor allem durch starkes Offensivrebounding erarbeiten sich die Hausherren immer wieder zweite Chancen, die unter anderem Felix Stoll per Dreier zum nächsten Führungswechsel einnetzen kann (44:43). Bis zur Halbzeit entwickelt sich ein etwas zerfahrenes Spiel, bei dem auf beiden Seiten unnötige Ballverluste das Spielgeschehen bestimmen. Dadurch kann sich keine der Mannschaften absetzen und es geht mit einem umkämpften 52:48 in die Kabinen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheint offensiv bei beiden Mannschaften nahezu alles zu klappen. Die Kontrahenten liefern sich einen regelrechten Schlagabtausch, bei dem auf beiden Seiten kein Zugriff in der Defensive zu Stande kommt, die Zuschauer aber einiges zu Sehen bekommen. Letztlich kann Finn Mohl für die Gäste seinen Drei-Punkt-Versuch zum Gleichstand vollenden (66:66). Henning Ballhausen nutzt die Chance einer Auszeit, um den offensiven Run zu stoppen und an die Defensivtugenden zu erinnern. Damit hat der Ehinger Headcoach Erfolg, allerdings können auch die Pointers wieder aggressiver in der Verteidigung agieren und schaffen durch gleich zwei weitere Mohl-Dreier den nächsten Führungswechsel (72:74), mit dem es in den Schlussabschnitt geht. Mit einem 10:3-Lauf inklusive Fastbreak-Dunk durch Rets Veinbergs startet das #teamingreen gut ins entscheidende Viertel. Die Pointers lassen allerdings nicht abreißen und können durch Oscar Wolter und dessen starkes Finish am Ring ausgleichen (83:83). Damit ist die Crunchtime fünf Minuten vor Schluss offiziell eingeläutet, in der zunächst Ezekiel Crawford mit vier schnellen Punkten sein Team in Front bringt. Nach der Ehingen-Auszeit schafft es das #teamingreen per Freiwurf und Stoll-Dreier wieder auszugleichen. Latrell Großkopf lässt kurz darauf direkt den nächsten Distanztreffer zum zwischenzeitlichen 90:87 folgen. Die Ballhausen-Beschwerde bei den Schiedsrichtern nach einem ausbleibenden „Fuß-Pfiff“ hat ein technisches Foul zur Folge. Einen Layup später haben die Pointers bereits wieder ausgeglichen, bevor Felix Stoll 40 Sekunden vor Schluss einen weiteren Dreier zur Drei-Punkte-Führung versenken kann. Defensiv lassen die Ehinger nichts mehr zu und können die Freiwürfe nach Fouls zum 96:90-Endstand und dem gewonnenen direkten Vergleich verwandeln. Damit zieht das TEAM EHINGEN URSPRING auch in der Tabelle an den Pointers vorbei auf Platz 5.
Stat of the Game: Wie knapp das Spiel die gesamte Dauer über war kann an den insgesamt 11 Führungswechseln gesehen werden. Die Mannschaften schenkten sich nichts, wobei der letzte entscheidende Run, der der Ehinger war.
Player of the Game: Felix Stoll kann einmal mehr seine Scoringqualitäten unter Beweis stellen und kommt auf 16 Punkte. Dabei trifft er vor allem wichtige Dreier, die am Ende den Unterschied machten. Außerdem erarbeitete er seinem TEAM einige zweite Chancen mit insgesamt fünf Offensiv-Rebounds.
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