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BITTERE NIEDERLAGE

17.02.2020

Was für ein trauriges Ende für die Ehinger Basketballer nach einem bis zur 36. Minute ausgeglichenen und spannenden Spiel. Am Ende trägt der Favorit aus Leverkusen einen 88:81 (40:39)-Sieg davon und kann sich nicht einmal wegen einer guten Leistung auf die Schulter klopfen.

Das Team Ehingen Urspring hingegen lieferte über weite Strecken ein defensiv wie offensiv solides Spiel ab und hätte sich den Erfolg ebenso verdient gehabt. Doch wieder waren es Kleinigkeiten, die in der Schlussphase nicht klappten und der Konkurrent nutzte die Gelegenheit und krallte sich die Siegpunkte – der Tabellenletzte Ehingen kassiert nach drei Spielen, in denen auch mehr drin gewesen wäre, nun die vierte sehr bittere Niederlage.

Erstes Viertel dominieren Giants

Ohne den angeschlagenen Cullen Neal, aber mit einer entschlossen angereisten Neuner-Rotation ging der Ehinger Trainer Domenik Reinboth in das Duell gegen den Tabellensechsten. Sheldon Eberhardt eröffnete gleich per erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf, um die Gäste einzuschüchtern. Bis zum 13:2 wirkte das sogar. Dann aber wachte Ehingen auf und durch einen Distanzwurf des sagenhaft aufgelegten Erik Scheive war Ehingen wieder dran (21:20/8. Minute). Nur dank eines glücklichen Dreierhändchens von Nino Celebic gewann Leverkusen das erste Viertel mit 27:20 deutlich. Im zweiten Abschnitt pirschten sich die Gäste wieder auf 30:27 heran und verpassten es, in Führung zu gehen. Ganze vier Angriffe nutzten sie nicht, um das Spiel zu drehen. Die Giants suchten ihr Heil meist in erfolglosen Eins-zu-Eins-Situationen, weshalb auch sie nicht wegziehen konnten. Bis zur Pause war die Partie höchst ausgeglichen (41:39/20.).

Das Team setzt Erik Scheive in Szene

Erik Scheive glänzte durch ein fast  fehlerloses Spiel. Im dritten Viertel schlug das Momentum in Richtung der Ehinger, die erstmals in der Partie führten und einen kleinen 5:0-Lauf zum 48:42 hinlegten. Man sah den gewünschten Basketball, mit guter Verteidigung und Punkten aus Schnellangriffen. Nach 25 Minuten führten die Mannen von Reinboth gar mit acht Punkten (56:48), doch die Hausherren beendeten ihre Unkonzentriertheiten und glichen zum Viertelende zum 63:63 aus – Tim Schönborn gelang ein verrückter Buzzerbeater von der Mittellinie.

Spiel gleitet in den letzten zwei Minuten aus der Hand

Was folgte, war ein richtig spannendes Kopf-an-Kopfrennen, bei dem die Führung ständig hin und herwechselte. Stark: Ehingen leistete sich keinen Ballverlust in dieser Schlussphase. In der 38. Minute lag Ehingen noch mit drei Punkten vorne (79:76). Nach einer Auszeit begann dann das Unheil. Ein Airball, ein Fehlpass, plötzlich Wurfpech bei den zuvor sicheren Schützen – und Leverkusen konnte per 8:0-Lauf entscheidend davonziehen.

Quelle: SÜDWEST PRESSE | Helen Weible

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