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DEN HEIMSIEG GEGEN NÜRNBERG IM BLICK

31.03.2021

Lange ist es her, dass die erste Begegnung zwischen dem TEAM EHINGEN URSPRING und den Nürnberg Falcons stattfand. Vor mehr als fünf Monaten, im Herbst des vergangenen Jahres war das gewesen. Auch personell haben sich beide Mannschaften im Vergleich zu dieser Partie verändert. In der die beiden Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA zum Nachholspiel des 16. Spieltages in der JVG-Halle (19 Uhr) aufeinandertreffen.
Ausgangslage: Sieben Niederlagen sind es mittlerweile, die das TEAM EHINGEN URSPRING in Folge hinnehmen musste. Diese gab es aber lediglich gegen derzeitige Playoffteilnehmer und den Tabellen-Zehnten aus Paderborn. Mit den Nürnbergern ist es nun erstmals seit zwei Monaten, dass es gegen ein Team tabellarisch auf Augenhöhe geht – auch wenn die Nürnberger einen Sieg weniger geholt haben. Trainer Domenik Reinboth schätzte die Mannschaft von Ralph Junge vor der Saison als Playoffkandidaten ein und die legten auch einen ordentlichen Start hin. Doch dann wurden sie aber von etlichen Corona-Fällen und Quarantäne Maßnahmen gebremst und hatten zu Beginn des Jahres nur die Hälfte der Spiele im Vergleich zu den anderen Teams absolviert. Für die Ehinger wird es nach der Niederlage gegen Leverkusen am Wochenende darum zu gehen im Saisonendspurt nochmals alle Kräfte zu mobilisieren Auch danach stehen noch drei weitere Partien an. Die Lehren aus der Partie gegen den Tabellenfünften, mussten schnell gezogen werden. Da waren zum einen die Ballverluste, die zu einfachen Punkten des Gegners führten und auch in der Offensive, als sich zu wenig bewegt wurde und dadurch häufig mit Einzelaktionen probiert wurde zum Erfolg zu kommen. Das will das „team in green“ schnellstmöglich abstellen und den lang ersehnten zweiten Heimsieg sich holen. Ein echtes Mammutprogramm galt es für die Nürnberger abzuspulen in den vergangenen Wochen. Dabei sprangen seitdem zwei Siege heraus, die es gegen Paderborn und Tübingen gab. In Ehingen bestens bekannt ist auch Falcons-Coach Ralph Junge der nach vielen Jahren in Urspring mittlerweile seine siebte Saison als Trainer im Frankenland bestreitet. Wie auch schon in einigen Jahren zuvor trotzt Junge auch diesmal allen Widrigkeiten. Zuvor waren es finanzielle Probleme und die der Halle gewesen, nun kam die Corona-Pandemie hinzu. Mit nur vier Siegen bisher wäre man dort vor der Saison sicher nicht zufrieden gewesen, doch den Umständen entsprechend gilt der Blick nach vorne. Seit dem Hinspiel, als auf Ehinger Seite Ferenc Gille und Akim-Jamal Jonah fehlten, hat sich auch bei den Nürnbergern etwas getan. Mit Tra Holder kam ein neuer Point Guard dazu, genau wie Forward Mario Kegler sollten die beiden US-Amerikaner die Mannschaft nach der langen Zeit ohne Spiele auch an Tiefe in der Rotation unterstützen, was dem 25-jährigen Spielmacher der zum teaminternen Topscorer avancierte, also bestens gelang.

Schlüsselstatistik: 65 Prozent trafen die Nürnberger in ihrem letzten Spiel gegen Heidelberg. Ein beeindruckender Wert, den es für die Ehinger Mannschaft zu verhindern gilt. Denn gerade die Konstanz ließen die Franken immer wieder vermissen und leisteten sich auch im selben Spiel 14 Ballverluste, die dann hauptsächlich zur Niederlage beitrugen. Pro Partie erzielt kein Team weniger Punkte (78,6) als die Falcons. Trotz des Ausfalls von De´Quan Abrom für die Mannschaft von Domenik Reinboth gerade durch die offensive Qualität auszunutzen. Aber auch auf die großen Spieler unter dem Korb um Jonathan Maier und Moritz Sanders gilt es zu achten.

Gegner Check: Der nachverpflichtete Point Guard Tra Holder wurde im Laufe der Saison zum Topscorer (15,4 Punkte pro Partie) der Mannschaft von Ralph Junge. Der flinke Spielmacher war schon auf europäischem Parkett für Fiat Turin und die Fraport Skyliners Frankfurt aktiv. Bevor es nach Nürnberg ging spielte der 25-jährige in der ersten polnischen Liga. Der erfahrene und schon als Nürnberger Urgestein bekannte Sebastian Schröder kommt in seiner zwölften Spielzeit auf 11,5 Punkte, sowie 3,1 Rebounds und trifft aus der Distanz mit mehr als 44 Prozent sehr sicher. Auch Center Jonathan Maier bringt einiges an Erfahrung mit und ist nach Stationen in Ulm und Kirchheim mittlerweile in seinem dritten Jahr bei den Franken eine feste Größe. Die bringt der 28-jährige mit 2,11 m auch mit um unter dem Korb für Gefahr zu sorgen und erzielt 10,8 Punkte und 5,5 Rebounds im Schnitt. Vor zwei Jahren noch der Topscorer ist Jackson Kent eine wichtige Stütze im Scoring und als Allrounder (10,83, 2,7 Assists). Der ungarische Nationalspieler Marcell Pongo ist seit 2018 bei den Falcons und bietet dort ebenfalls ein Allround-Paket. Dazu gehören neben seinen knapp zehn Punkten auch noch 5,5 Assists. Moritz Sanders (8,4 Punkte) und der während der Saison hinzugekommene Mario Kegler sorgen mit mehr als 4 Rebounds pro Partie für diese Komponente im Spiel der Nürnberger. Ebenfalls dort zu finden sind Philipp Daubner und Fynn Fischer. Auf den Guard Positionen dagegen spielen der 28-jährige Martin Bogdanov bei seinem vierten ProA Verein und der erst 21-jährige Manuel Feuerpfeil.

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