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DIE ÜBERRASCHUNG WAR ZUM GREIFEN NAHE

24.05.2020

Wie auch schon in den vergangenen Heimspielen war das TEAM EHINGEN URSPRING auch diesmal nahe dran an der großen Überraschung. Gegen den Tabellenzweiten MLP Academics Heidelberg reichten der Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth vier starke Viertel dennoch nicht aus. Bei der ersten Partie des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gab es eine 85:91-Niederlage. Einen fulminanten Start legten beide Teams hin. Nach zwei Minuten stand es schon 5:4, dabei traf Kameron Hankerson erneut früh aus der Distanz. De´Quan Abrom legte ebenfalls mit drei Punkten zum 8:4 nach. Über Fastbreak-Punkte gelang Abrom das 12:9 und erzielte auch die Punkte zum 15:13. Mit einem weiteren Dreier von Christian Oshita wuchs der Vorsprung auf 20:13 an. Mit 24:19 ging es ins zweite Viertel und das auch aufgrund der starken Dreierquote – vier von fünf Treffer gelangen dem „team in green“ in den ersten zehn Minuten – während die Heidelberger ohne Treffer von außen blieben. Und es lief weiter gut aus der Distanz, denn Maxi Langenfeld legte zum 30:23 nach. Nach zwei Minuten ohne Punkte, waren die Gäste auf 34:32 wieder herangekommen. Weiter schaffte man es nach guter Defensive schnell nach vorne zu spiele und so für Punkte zu sorgen. Topscorer Jordan Geist hielt die Neckarstädter aber weiterhin mit einigen Punkten auf Schlagdistanz. Immer wieder suchten die MLP Academics das Duell unter den Körben unter kamen so gegen Ende der ersten Halbzeit immer näher heran. Doch der in den ersten 20 Minuten stark aufspielende Abrom, er hatte bis dahin 14 Punkte erzielt, war erneut zur Stelle und schloss zum 48:44-Halbzeitstand ab. Mit zwei Dreiern legten Pagenkopf und Hankerson nach und stellten das Ergebnis auf 57:51 und Abrom auf 59:51 und das auch, weil man die Heidelberger in den ersten vier Minuten zu sechs Ballverlusten zwang. Durch einen 6:0-Lauf verkürzten die Gäste dann aber wieder auf 59:57. Oshita mit seinem zweiten Dreier und der quirlige Abrom stellten auf 68:61. Auch weil die Quoten aus der Distanz sanken und bei den Heidelbergern nun Geist aufdrehte, wurde der Vorsprung knapper. Eine Minute war im letzten Viertel gespielt, da stellte Langenfeld per Dreier auf 75:66. In der Folge holten sich die Gäste neun Offensivrebounds innerhalb kurzer Zeit und glichen zum 78:78 aus. In einer nun hochspannenden Partie ging es hin und her, doch auf beiden Seiten wollten die Punkte nur noch selten fallen. Durch Freiwürfe von Niklas Würzner gingen die Heidelberger erstmals seit der zweiten Minute in Führung. Knapp drei Minuten ohne Punkte nutzten das ProA-Spitzenteam gnadenlos aus und stellte durch den in der zweiten Halbzeit nicht zu stoppenden Shaun Willett auf 82:85. Dann verkürzte Christian Oshita mit seinem Dreier nochmals auf 85:87. Doch an der Freiwurflinie behielten die erfahrenen Gäste die Nerven und brachten den Sieg über die Zeit. Schon am kommenden Sonntag geht es zu den Uni Baskets Paderborn, bevor am darauffolgenden Woche mit den Rostock Seawolves erneut eine Spitzenmannschaft in der Ehinger JVG-Halle gastiert.

Spieler des Spiels:
De´Quan Abrom spielte nicht nur eine starke Anfangsphase, sondern trug sein Team auch über weite Strecken des Spiels und war immer zur Stelle. Mit 20 Punkten, je 2 Rebounds und Assists und 3 Steals war der Älteste in der Mannschaft immer zur richtigen Zeit da. Mit seinem Zug zum Korb und der Athletik stellte er die Defense der Gäste immer wieder vor Probleme.

Schlüssel zum Sieg:
Wie schon beim Auswärtsspiel in Hagen, schlug sich die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth beinahe selbst. Obwohl die Dreierquote mit 48 Prozent auf einem hohen Level und weit über Saisonschnitt lag und auch unter dem Korb fleißig gepunktet wurde, gingen die Heidelberger am Ende als Sieger vom Feld. Die hatten zwar selbst nur vier Mal aus der Distanz getroffen, doch mit Forward Shaun Willett den überragenden Mann der zweiten Halbzeit auch unter den Körben. Zehn Offensivrebounds und damit zweite Chancen in Korbnähe holte der Neuzugang aus Schwenningen und damit vier Mal mehr als die gesamte Ehinger Mannschaft. Die über weite Strecken dennoch eine gute Partie ablieferte.

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