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EHINGEN WÜRDE GIANTS GERNE NOCHMALS SCHLAGEN

14.02.2020

Das Team Ehingen Urspring trifft am Freitag auf Leverkusen, das es im Hinspiel besiegen konnte. Nunmehr ist der Aufsteiger ist die Überraschungsmannschaft der ProA-Saison.

Das Hinspiel zwischen den Ehinger ProA-Basketballern und denen das Aufsteigers Giants Leverkusen wirkt wie aus einer anderen Saison. Im vierten Duell dieser Zweitliga-Runde schlugen die Ehinger in eigener Halle die Gäste aus Nord-Rhein-Westfalen mit 74:71. Es war der erste Saisonsieg nach drei Niederlagen für die Ehinger. Leistungsträger Daniel Monteroso stand noch im Kader, das Überraschungsteam aus der Saison 2018/19 blickte hoffnungsvoll in Richtung Zukunft. Bei den Leverkusenern lag vielleicht noch etwas Unsicherheit in der Luft, der ehemalige ProB-Ligist musste sich ja erst mal an das Niveau gewöhnen.

Völlig gegenteiliger Saisonverlauf bei Ehingen und Leverkusen

Die Spielzeit nahm ihren Lauf und während die Mannschaft von Hansi Gnad immer besser in Schwung kam, Punkt um Punkt sammelte, stürzte jene des Ehinger Trainers Domenik Reinboth von einer Krise in die andere. Insbesondere Verletzungspech zwang die Mannschaft, die trotz niedrigstem Etat erstmals nicht als Außenseiter angetreten war, in die Knie. Acht Spiele vor Saisonende fristet das Team Ehingen Urspring ein abgeschiedenes Dasein im Tabellenkeller. Mit jeder Niederlage schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Leverkusen hingegen etablierte sich im oberen Tabellendrittel, eroberte den sechsten Rang und gilt nun seinerseits als das Überraschungsteam.

Nun begegnen sich die Teams wieder und die Machtverhältnisse scheinen klar. Am Freitagabend (19.30 Uhr/Stream auf airtango.live) wollen die Gastgeber in ihrer Ostermann-Arena den 13. Sieg feiern und ihren Playoffs-Anspruch zementieren. Ehingen kann nur hoffen, Vieles besser zu machen, als noch in den Spielen zuvor und sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. „Gerade auswärts kommt ein harter Brocken auf uns zu“, sagt Reinboth vor dem Duell am 26. Spieltag, „ich würde dennoch niemals nie sagen.“ Ein beneidenswerter Optimismus, den der Ehinger Coach an den Tag legt.

Giants bieten ein starkes Inside-Team auf

Die Ehinger verloren zuletzt gegen Aufsteiger Panthers Schwenningen mit 69:78, die Leverkusener unterlagen hauchdünn mit 83:84 in Quakenbrück. Colter Lasher (18 Punkte) und Nick Hornsby (17) waren die besten Scorer, wobei sich die Bayer-Mannschaft vor allem durch Mannschaftsdien­lichkeit auszeichnet: Sie sind viertbestes Assistteam, zweitbestes Reboundteam und sammeln die meisten Blocks. Auf diesen Wert hat vor allem der erfahrene Center Dennis Heinzmann großen Einfluss. Daher kommt es für Ehingen erneut und umso mehr darauf an, die Zone zu kontrollieren. „Leverkusen hat ein starkes Inside-Team. Wieder müssen wir schauen, dass wir möglichst keine einfachen Körbe kassieren“, sagt Reinboth. Gegen Schwenningen ließ sein Team 52 Punkte in der Zone zu, zwang den Gegner nicht zu Würfen von außen, war nicht aggressiv genug und produzierte zu viele Ballverluste.

Die Ballverluste bleiben ein konstantes Ehinger Problem

„An was wir arbeiten, ist im Prinzip nichts Neues. Passqualität und Ballbehandlung, das bleibt ein beständiges Problem.“ Und so bleibt nur zu hoffen, dass die Ehinger Spieler bei diesem Auswärtsspiel wieder ein bisschen besser zusammenspielen und intern Fortschritte machen. Noch besser wäre, wenn am Ende des Abends ein Sieg herausspränge! Die Zeit läuft jedenfalls gegen das Team.

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