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GROßER KAMPF GEGEN TABELLENFÜHRER WIRD NICHT BELOHNT

20.02.2021

Nach zuletzt drei Siegen in Folge gab es für das TEAM EHINGEN URSRPING erstmals wieder eine Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth verlor gegen den Tabellenersten, Science City Jena mit 74:79. Während es gerade aus der Distanz in den letzten Wochen richtig gut lief, zeigten sich beide Teams von dort nur wenig treffsicher. Dennoch wurde es in den letzten Minuten nochmal so richtig spannend und man war nah an der großen Überraschung dran. Die ersten Punkte der Partie erzielte De´Quan Abrom, doch vor allem unter dem Korb zeigten sich die Gäste stark und punkteten über Center Robin Lodders und den Ex-Ehinger Julius Wolf. Über Christian Oshita kämpfte man sich zum 8:14 heran. Doch dann trat der erst am Freitag vom ehemaligen deutschen Meister Brose Bamberg verpflichtete Center der Thüringer, Norense Odiase an beiden Enden des Feldes stark in Erscheinung. Jena setzte sich immer weiter ab. Dabei hatte keine der beiden Mannschaften im ersten Viertel einen Dreier getroffen – bei zehn Versuchen. Mit einem acht Punkte Rückstand (12:20) ging es ins zweite Viertel, in dem Science City Jena seine tiefe Rotation und Erfahrung ausspielte und weiter, begünstigt durch vier Ballverluste innerhalb einer Minute, davonzog. Erstmals aus der Distanz traf Ferenc Gille zum 15:24. Waren es in den vergangenen Wochen die guten Quoten von der Dreierlinie fehlte dieser Aspekt über weite Strecken der ersten Halbzeit und so blieb der Rückstand weiterhin zweistellig (28:42). Mit nur 36 Prozent Trefferquote in der ersten Halbzeit und nur 30 erzielten Punkten gelang es nicht den Schwung der letzten Wochen in der Offensive mitzunehmen. Gleichzeitig gelang es nicht den Rückstand im zweiten Viertel zu verkürzen, ob-wohl der Tabellenführer ohne getroffenen Dreier blieb. Nach der Pause stellte Domenik Reinboth auf eine Zonenverteidigung um, die den Tabellenführer vor große Probleme stellte. Selbst gelang es dadurch, immer wieder schnell nach vorne zu spielen und über Kameron Hankerson und Jack Pagenkopf fielen dann auch die Punkte. So kämpfte man sich heran und zwang fünf Minuten nach dem Seitenwechsel Gäste-Coach Steven Clauss beim 43:49 zur Auszeit. Doch auch wenn das Glück im Abschluss in dieser Phase fehlte, so leicht ließ sich das #teamingreen nicht abschütteln. So gewann man das dritte viertel und ging mit nur neun Punkten Rückstand in die letzten zehn Minuten. Nach zwei Minuten verkürzte Oshita auf nur noch fünf Punkte Rückstand. Doch zwei Dreier von Jenas Joschka Ferner machten den kurzen Lauf zunichte. Mit fünf Punkten in Folge setzte Franky Aunitz wichtige Akzente in der Offensive und stellte auf 65:68. Fünf Punkte ließen die Gäste unter dem Korb folgen und bauten die Führung auf 65:73 aus. Selbst eine Minute vor Schluss betrug der Vorsprung der Gäste nur vier Punkte (71:75). Dann setzte sich die größere Erfahrung des Spitzenreiters durch, der von der Freiwurflinie die Nerven behielt.

Spieler des Spiels: Nur je zwei Rebounds und Assists fehlten Jack Pagenkopf am Ende zum Triple-Double. Am Ende hatte der Point Guard erneut ein starkes Spiel abgeliefert und sein Team geführt. In der Defensive dirigierte er die Zonenverteidigung kurz nach der Halbzeitpause und fand offensiv seine Mitspieler. In 32 Minuten Einsatzzeit blieb er erstmals ohne Treffer von der Dreier- und Freiwurflinie. Als einziger im Team scorte der 23-jährige zweistellig und zeigte erneut seine Allrounder-Qualität. Ebenfalls zweistellig punktete Akim-Jamal Jonah. Der Center war mit 17 Punkten, 8 Rebounds, sowie je einem Block und Assist ein wichtiger Faktor unter dem Korb. Damit egalisierte Jonah seinen Karrierebestwert an Punkten aus dem Tübingen Spiel.

Schlüssel zum Sieg: Den Tabellenführer hatte man in der zweiten Halbzeit bei nur 34 Punkten gehalten. Dazu traf Science City Jena nur zwei seiner Dreipunkteversuche und leistete sich mit 16 Ballverlusten auch drei mehr als die Ehinger Mannschaft. Lediglich das Reboundduell gewann der Tabellenführer für sich. Es zeigte wie sehr sich die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth in das Spiel kämpfte. Den Gegner defensiv vor einige Probleme stellte und offensiv mit 44 erzielten Punkten in der zweiten Halbzeit so richtig Fahrt aufnahm. Doch da war eben die erste Halbzeit in der es Phasen gab, bei denen sich die Thüringer auch aufgrund ihrer deutlich höheren Erfahrung durchsetzen und für eine 15 Punkte Differenz zur Halbzeit sorgten.

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