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MIT KONSTANTER LEISTUNG DEN DERBYSIEG IM BLICK

03.11.2021

Nach drei Auswärtsspielen ist das TEAM EHINGEN URSPRING einen Monat nach seinem letzten Auftritt wieder zurück in der heimischen JVG-Halle. Dort geht es im Derby gegen die Kirchheim Knights (Freitag, 19.30 Uhr). Dann will Trainer Felix Czerny mit seiner Mannschaft im siebten Saisonspiel der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg feiern. Doch dafür benötigt es diesmal eine konstante Leistung über die vollen 40 Minuten.

Ausgangslage: Dass sich der Kader verändert ist im Laufe einer Basketball-Saison kein ungewöhnliches Szenario, meist ist es sogar aufgrund von Verletzungen unvermeidbar. Das #teamingreen ist wie auch die Gäste runderneuert. Beide trafen sich drei Wochen vor dem Saisonstart zum Testspiel am selbigen Ort wie das kommende Ligaspiel. Doch vom damaligen Test sind auf beiden Seiten nur noch wenige Akteure übriggeblieben. „Es ist eine ganz andere Mannschaft, aus diesem Testspiel können wir nichts für das kommende Spiel ziehen“, erklärte Coach Czerny. Mit seiner Mannschaft will er defensiv deutlich besser dastehen und auch Konstanz über die gesamte Spielzeit reinbringen. „Es sind noch einige Themen, die wir haben. Wir wollen auch weniger Fehler im Laufe des Spiels machen“, sagte der Ehinger Coach. Dazu gehören auch die Abstimmungsprobleme, die es zwangsläufig in Folge der Integration der neuen Spieler noch gibt. Denn für Tyler Cheese, Shane Osayande und JR McCallum ist es das erste Heimspiel für ihren neuen Verein. Gerade die beiden letztgenannten sollen das bisher offensichtliche Reboundproblem als dort schwächste Mannschaft der Liga beheben. „Wir haben von der Größe und Physis sicherlich nicht die Vorteile gegen viele Mannschaften, müssen damit aber umgehen und mit viel Herz und Einsatz arbeiten“, erklärte Felix Czerny. Trotz der bislang mageren Bilanz ohne Sieg hofft der Trainer für den Freitag, „dass uns möglichst viele Zuschauer unterstützen um den Derbysieg zu holen“. Dass wiederum wollen die Kirchheim Knights verhindern. Die legten einen Start mit drei sehr deutlichen Niederlagen hin und nahmen dann einige Korrekturen am Kader vor. Gleich vier Spieler – darunter auch der letztjährige Ehinger Akim Jonah – mussten den Verein verlassen. Mit Besnik Bekteshi, Jonathan Williams und Rohndell Goodwin kamen drei Spieler hinzu, die alle schon für die „Ritter“ in de vergangenen Jahren im Einsatz waren. Der vierte neue Spieler Jordan Loveridge kommt nach den Playoffs bei seinem bisherigen Team in Mexiko in die Teckstadt. Mit diesen Spielern soll die Wende gelingen. Und das schaffte die Mannschaft von Trainer Igor Perovic in den folgenden drei Partien auch, die jeweils erfolgreich beendet wurden. In der letzten Begegnung gegen Schwenningen folgte dann wiederum eine Niederlage und damit Platz zwölf in der Tabelle. Auffällig dabei ist, dass sobald die Ritter weniger als 80 Punkte erzielen, es keinen Sieg für sie gibt. „Sollten wir sie bei so wenig Punkten halten, wäre ich unabhängig vom Ergebnis sehr stolz auf mein Team“, meinte Coach Czerny.

Gegner Check: Wenig überraschend haben sich die drei erfahrenen nachverpflichteten Spieler der Kirchheimer gleich bestens eingefunden und sind zu den Topscorern des Teams avanciert. Die Scorerqualitäten von Rohndell Goodwin (17 Punkte/4,8Rebounds/1,3 Steals) sind hinlänglich bekannt und hat er nach seiner Zeit bei Al-Ahli auch beibehalten. Auch der aus Tübingen zurückgekehrte Besnik Bekteshi, der in seiner Zeit bei den Tigers zwei Mal dem Ehinger Team richtig weh tat, hat sich mit einer Dreiquote von 52 Prozent und 14,4 Punkten sowie einem Gala-Abend und 31 Punkten in Vechta eindrucksvoll zurückgemeldet. Auch der dritte nachverpflichtete Spieler, Jonathon Williams punktet zweistellig (12 Punkte, 4,8 Rebounds) und ist auf der Forwardposition schon jetzt fast unverzichtbar geworden. Ebenfalls mehr als zehn Punkte erzielt Kapitän Till Pape (10,9), der mit über 60 Prozent aus dem Feld dazu auch noch die beste Quote seines Teams aufweist. Wieder mit dabei ist der defensivstarker Guard Karlo Miksic, der unter Coach Perovic schon zuvor spielte und acht acht Punkte pro Spiel kommt. Als einziger neuer Spieler auf den Ausländerpositionen wurde Center Noah Starkey nicht ausgetauscht. Der 2,11 Meter große US-Amerikaner überzeugt dabei mit 7,4 Punkten und 4,9 Rebounds im Schnitt. Seit langer Zeit und immer noch mit dabei ist Forward Tim Koch, der bislang 6,4 Punkte pro Partie erzielt. Dazu kommen im Kader das montenegrinische Talent Aleksa Bulajic, sowie Elijah Strickland und Luka Kamber.

Schlüsselstatistik: Beide Mannschaften gehören zu den schwächsten der Liga, wenn es um die Trefferquote geht (jeweils unter 45 Prozent Trefferquote). Im Vergleich zum #teamingreen sind die Kirchheimer auch deutlich besser bei den Rebounds und gehören gerade am offensiven Brett zu den stärksten vier Teams der Liga (11,4 im Schnitt). Doch weniger Punkte als die „Ritter“ (72 pro Partie) erzielt kein anderes Team, auch wenn sich da zuletzt gebessert hat. Auf Seiten der Mannschaft von Felix Czerny gilt es die Ballverluste in den Griff zu bekommen. Denn mit knapp 18 Stück sind es die meisten aller Mannschaften.

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