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NACH DER PAUSE BEREIT WIEDER VOLL ANZUGREIFEN

19.01.2021

Mehr als eine Woche ohne Spiel war es nun für das TEAM EHINGEN URSPRING seit dem die Uni Baskets Paderborn zu Gast waren. Nach einigen Partien zuvor eine gern genommene Pause, um etwas durchatmen zu können. Denn nun warten vier Begegnungen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA in den kommenden elf Tagen. Die erste davon schon am Mittwochabend (19 Uhr) bei den wiha panthers Schwenningen.

Ausgangslage: Zu schwankend waren die Leistungen des TEAM EHINGEN URSPRING bislang in der laufenden Saison, wie auch in den einzelnen Spielen. Über komplette 40 Minuten schaffte man es nur selten, dass Potential abzurufen, dass dieses so junge Team entfalten könnte. Selbst auf gute Trefferquoten aus der Distanz zu Beginn wie gegen Paderborn, folgen zu häufig Schwächephasen in der Defensive. Auch deshalb macht man es sich selbst zu schwer und konnte bislang erst ein Saisonsieg geholt werden. Zu den vier US-Amerikanern die als Rookies schon die hauptsächliche Scoring-Power auf sich nehmen kommen positive Lichtblicke wie die bislang starke Saison von Maxi Langenfeld, der in jedem Spiel mindestens zehn Minuten auf dem Feld stand und gegen Paderborn auch erstmals zweistellig punktete. Dazu brachte der 17-jährige einiges an Energie aufs Feld und stand häufiger zu Beginn der Partien auf dem Feld. Auch mit Ferenc Gille und Akim-Jamal Jonah sind mittlerweile wieder zwei Akteure zu den wichtigen Bestandteilen auf dem Feld geworden, für die sie eingeplant waren, nachdem sie zu Beginn der Saison noch verletzt gefehlt hatten. Gille, der in dieser Saison häufiger unter dem Korb und zeitweise auch als Center agiert, sind es bisher knapp zehn Punkte, die es nun in den vielen Partien innerhalb weniger Tage zu bestätigen gilt. Also gilt es das nun erneut zu versuchen und den zweiten Saisonsieg anzupeilen. An das Gastspiel in Schwenningen beim baden-württembergischen Konkurrenten hat das Team von Trainer Domenik Reinboth aber keine guten Erinnerungen. Mit 67:101 gab es dort im Oktober 2019 eine deutliche Niederlage. Der derzeitige Tabellenzehnte ist, auch durch den Erfolg gegen die Artland Dragons am vergangenen Sonntagabend, nur knapp hinter den Playoffplätzen und mit sechs Erfolgen gut dabei. Erneut musste Panthers-Trainer Alen Velcic im Sommer einen kompletten Umbruch vollziehen. Mit neun Neuzugängen gelang dies aber wieder bravourös. So fiel zuletzt auch der Abgang des Anfang des Monats entlassenen Topscorers Shaun Willett kaum ins Gewicht. Jeweils drei Siege holten die Schwarzwälder in den Heim- und Auswärtsspielen. Darunter waren deutliche Siege wie gegen Phoenix Hagen aber auch eine Niederlage mit 25 Punkten Differenz gegen Jena.

Schlüsselstatistik: Nur 78,5 Punkte erzielen beide Teams im Schnitt und damit die wenigsten in der ganzen Liga. Ein Offensivfeuerwerk ist also nicht zu erwarten, wenngleich die Panthers mit den 99 Zählern gegen Tübingen zuletzt einen Saisonrekord aufstellten und ihre bisherige Bestmarke von 85 Punkten deutlich überboten. Auch der Mannschaft von Domenik Reinboth gelang beim einzigen Sieg in Trier erst eine Partie mit mehr als 85 Punkten.

Gegner Check: Der 27-jährige europaerfahrene Point Gaurd Nate Britt trägt nach dem Abgang von Topscorer Willett noch mehr offensive Verantwortung. Schon in Zypern, Griechenland, Argentinien und Großbritannien stand Schwenninger Spielmacher unter Vertrag. In de bisherigen 13 Spielen kommt der auf durchschnittlich 15,2 Punkte, 3,8
Rebounds und 5,5 Asssists. Auf einige Bundesliga Einsätze blickt der Litauer Rytas Pipiras zurück, die er für Würzburg in der vergangenen Saison erhielt und beim ProB-Team dominierte. Mit 11,8 Punkte und je 2,6 Rebounds und Assists gelang ihm der Sprung in die ProA bisher gut. Gut eingefügt hatte sich in seinen ersten beiden Spielen der nachverpflichtete Forward Courtney Stockard mit 11 Punkten. Für den 30-jährigen Chris Frazier sind die Panthers das fünfte ProA Team, bei denen er aber eine deutlich größere Rolle einnimmt und für 10 Punkte pro Spiel sorgt. Auf den Positionen unter dem Korb stehen mit Felix Edwardsson, Jonas Niedermanner und Robin Jorch drei junge große Spieler. Grant Teichmann und Ivan Mikulic sind auf den Guard Positionen wie auch der frühere Urspringer Kevin Bryant und der mittlerweile 35-jährige Kapitän Kostas Karamatskos.

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