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SAISONABSCHLUSS MIT DEM HEIMSPIEL GEGEN TRIER

08.04.2020

Ein letztes Mal geht es in dieser Saison am Samstagabend um zwei Punkte. Im abschließenden Duell erwartet das TEAM EHINGEN URSPRING die Römerstrom Gladiators Trier zum Heimspiel (19.30 Uhr) in der JVG-Halle. Allzu gerne würde sich die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth mit dem dritten Heimerfolg in die lange Sommerpause verabschieden und mit etwas Glück auch den letzten Tabellenplatz zum Ende verlassen.

Ausgangslage:
Insgesamt liegen 27 Spiele und etliche turbulente Wochen mit einigen Unterbrechungen und einer Saison die ohne Absteiger enden wird bisher hinter den Teams. Es war also einiges passiert seitdem Coach Reinboth mit seinen Spielern zur ersten Partie in dieser Spielzeit in Nürnberg reiste. Umso größer ist die Motivation auch mit einem Sieg diese zu beenden. Denn in den vergangenen beiden Spielen zeigten das „team in green“, trotz Verletzungsproblemen und Ausfällen, zu was sie in der Lage sind. Ein fulminanter Heimsieg gegen eine Schwenninger Mannschaft, die mittlerweile sogar den Aufstieg in die BBL anstrebt. Nicht weniger begeisternd war das erste Viertel dann gegen Heidelberg und damit einen erneut hoch gehandelten Playoff-Teilnehmer nur wenige Tage später. Auch dort schaffte man es trotz kurzer Rotation bis drei Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz zu bleiben und Siegchancen zu haben. Mit einem Sieg und einer Niederlage der Nürnberg Falcons in Paderborn würde man zum Schluss auch noch den letzten Tabellenplatz verlassen können. Doch ansonsten ist es zum ersten Mal in der Amtszeit von Trainer Domenik Reinboth – und der ist immerhin schon einige Jahre dabei – dass es im letzten Heimspiel einer Saison weder um Aufstieg, noch um Abstieg oder die Playoffs geht. Doch allzu entspannt wird es der 38-jährige auf der Trainerbank sicherlich nicht angehen wollen. Zu groß ist der Ehrgeiz auch die letzten zwei Punkte sich zu sichern. Immerhin gelang das schon im Hinspiel als man mit einem knappen Erfolg den ersten Sieg der Runde landete. Die Trierer haben ihrerseits schon von Beginn an mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen und waren zeitweise auch einige Wochen in Quarantäne und zehren mit etlichen Nachholspielen noch immer davon. So setzte Trainer Rückkehrer Marco van den Berg im Saisonverlauf 18 Spieler ein, von denen lediglich nur noch elf einsatzfähig und bei der Mannschaft sind. Von den drei ehe-maligen Ehinger Spielern im Kader der Moselstädter ist nur noch Thomas Grün dabei. Der könnte am Samstag auf seinen Landsmann Jonathan Diederich treffen, der am Mittwochabend in Heidelberg erstmals in der ProA auf dem Feld stand. Kalidou Diouf und Dan Monteroso hingegen sind bei den Gladiators seit Mitte Januar nicht mehr dabei. In dieser Woche verloren die Gäste ihr Nachholspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 71:89. Doch Tabellenneunte wird, obwohl eine Qualifikation für die Playoffs seit einiger Zeit nicht mehr möglich ist, ebenfalls versuchen die Spielzeit bestmöglich abzuschließen.

Schlüsselstatistik: Mit 40,6 Rebounds sind die Trierer die mit Abstand beste Mannschaft der Liga in dieser Kategorie. Die 14,6 Offensivrebounds sind ebenfalls beeindruckend und zeigen mit wie viel Einsatz unter dem Korb gearbeitet wurde. Denn, mit Jermaine Bucknor, Austin Wiley, Kalidou Diouf und Matthew Freeman fehlen gleich vier große Spieler die dort zu den stärksten Akteuren zählten. Es gilt also gut zu treffen und die Rebounds zu kontrollieren. Denn kein Team traf im Saisonverlauf schlechter au dem Feld als die Gäste. Ganz im Gegensatz zur Ehinger Mannschaft. Die in den vergangenen beiden Partien jeweils 15-mal von der Dreierlinie traf und Endspurt der Saison die Qualitäten entdeckt und herausspielt, die man schon früher gerne gesehen hätte.

Gegner Check: Der 32-jährige Chase Adams, in seinem zehnten Profijahr in Deutschland, ist der Topscorer der Mannschaft aus Trier mit 13,1 Punkten und 5 Rebound, sowie 4 Assists. Der lange Zeit verletzte Brody Clarke war zu Saisonstart als Stürtze unter dem Korb erwartet worden. Nach seinem Comeback erzielt der Kanadier 11 Punkte und ist mit 6,8 Rebounds auch der Führende in dieser Statistik bei seinem Team. Ebenfalls auf der Forward Position spielt der Schweizer Nationalspieler Jonathan Dubas. Dem 30-jährigen gelang im Saisonverlauf 8,6 Punkte und 6 Rebounds pro Partie. Kevin Smit, der als dienstältester Profi der Gladiators nach sechs Spielzeiten am Samstagabend sein letztes Spiel für den Verein bestreitet gilt als harter Verteidiger und erzielt 8,1 Punkte im Schnitt. Der frühere Urspringer Thomas Grün kommt wie der ehemalige BBL-Profi Jonas Grof auf 7,4 Punkte pro Spiel. Genau wie Eigengewächs Rupert Hennen, die alle drei auf den Guard Positionen agieren. Dagegen sind Robert Nortmann (je 4,4 Punkte und Rebounds) und der 21-jährige aus der Regionalliga gekommene Jonathan Almstedt, dem zuletzt ein perfektes Spiel mit einer 100 Prozent Quote und sechs getroffenen Dreiern gelang, eher unter dem Korb zu finden.

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