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STARKE TEAMLEISTUNG WIRD MIT ZWEITEM HEIMSIEG BELOHNT

04.04.2021

Ein tolles Spiel mit viel Willen, Energie und richtigen Entscheidungen lieferte am Samstagabend das TEAM EHINGEN URSPRING gegen die wiha Panthers Schwenningen ab und gewann deutlich mit 88:69. Dabei war man in allen statistischen Werten, dem kommenden Playoff-Teilnehmer überlegen und schaffte es über gutes Zusammenspiel und eine hohe Trefferquote den Gegner vor Probleme zu stellen. Der wiederum musste seine zweite herbe Niederlage innerhalb einer Woche einstecken. Für die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth hingegen war es der zweite Heimsieg der Saison. Die Partie, in der Reinboth auf Ferenc Gille, De´Quan Abrom, Mateo Vidovic und Maximilian Langenfeld verzichten musste, begann mit einem bestens aufgelegten Christian Oshita. Der sorgte für sieben der ersten zehn Punkte zur 10:9 Führung und legte dann mit einem Assist auf den ebenfalls starken Jack Pagenkopf auf und traf erneut selbst aus der Distanz zum 16:14. Aber auch die Gäste zeigten sich zu diesem Zeitpunkt treffsicher aus der Distanz, so waren unter anderem der frühere Urspringer Kevin Bryant und Forward Rytas Pipiras erfolgreich und drehten die Partie kurzzeitig zugunsten der Doppelstädter. Ein 8:2-Lauf mit vier Punkten vom jungen Daniel Helterhoff brachten dann die 24:19-Führung zum Viertelende. Der Start ins zweite Viertel gelang den Gästen besser, die auf 23:24 verkürzten und wenig später auf 27:26 stellten. Das veranlasste Coach Reinboth zu einer Auszeit und nach dieser rissen erneut Pagenkopf und Oshita die Partie an sich. Durch gutes Passspiel war man mit 36:29 in Führung gegangen. Als in den letzten zwei Minuten vor der Pause die Gäste nicht mehr punkteten und erneut Helterhoff und auch Kevin Strangmeyer das zu nutzen wusste, betrug der Vorsprung plötzlich neun Punkte (41:32). Wer nach der Halbzeit die große Aufholjagd des Ta-bellensechsten erwartet hatte, sah sich getäuscht. Das „team in green“ spielte furios weiter. Denn nun war auch der bisher wenig in Erscheinung getretene Kameron Hankerson zur Stelle und initiierte einen 12:2-Lauf (56:36) der spektakulär mit einem Dunk von Matthias Groh und fünf Punkten von Jack Pagenkopf abgeschlossen wurde. So sehr es die Schwenninger auch versuchten, in diesem Spiel hatte die Ehinger Mannschaft immer eine Antwort in der Offensive parat. Der Vorsprung wurde konstant zweistellig gehalten und den Gästen das Punkten enorm schwer gemacht. Denn die hatten nach drei Vierteln erst 51 Punkte erzielen können. Doch zu Beginn des Schlussviertels schien es ein Deja-Vu zu geben. Ballverluste und Unkonzentriertheiten häuften sich. Weil dann auch vier Minuten lang der Ball in der Offensive nicht in den Korb wollte, waren die Panthers plötzlich da und verkürzten auf 67:61 sechs Minuten vor dem Ende. Erneut waren es Oshita, Pagenkopf und ein in der zweiten Halbzeit kaum zu stoppender Kevin Strangmeyer die für die Punkte sorgten und man dem Gegner keine leichten Würfe mehr gab und diesen nicht mehr näher kommen ließ. Der Dreier von Pagenkopf zwei Minuten vor dem Ende, der den Vorsprung auf 14 Punkte stellte, entschied dann endgültig die Partie und sorgte für die große Überraschung im vor-letzten Heimspiel in dieser Saison. Schon am Mittwochabend geht es für Trainer Domenik Reinboth und seine Mannschaft weiter. Dann wartet die Aufgabe beim Tabellenzweiten MLP Academics Heidelberg im erst vor einer Woche eingeweihten SNP Dome auf das TEAM EHINGEN URSPRING.

Spieler des Spiels: Jack Pagenkopf erzielte 28 Punkte, was einen persönlichen Bestwert als Profi für ihn darstellte. Dazu holte er sich 3 Rebounds, 2 Steals und verteilte 8 Assists. Eine starke Leistung des Point Guards der dazu noch sieben seiner acht Dreierversuche traf und damit mehr als in den vergangenen acht Partien zusammen. Gegen die Pnathers Schwenningen erwischte der Spielmacher einen Sahnetag. Aber auch Christian Oshita mit 25 Punkten und fünf getroffenen Dreiern war ein sicherer Schütze. Dazu kam Kevin Strangmeyer ebenfalls auf einen Karrierebestwert von 17 Punkten mit einer Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld zeigte der 20-jährige vor allem in der zweiten Halbzeit eine tolle Leistung. Ebenfalls eine Bestleistung war es für den 18-jährigen Center Daneiel Helterhoff, der in der kompletten Saison erst drei Punkte erzielt hatte und nun deren sechs in dieser Partie gelangen. Dazu sammelte er je zwei Rebounds und Assists.

Schlüssel zum Sieg: In allen Statistiken außer der Freiwurfquote war man besser gewesen als der Gegner und das teilweise deutlich. Auch wenn dazu noch 18 Ballverluste kamen. Die starke Trefferquote aus dem Zweierbereich (59 Prozent), war genauso entscheidend wie die herausragende von hinter der Dreierlinie mit 60 Prozent. Dazu hielt man die Schwenninger bei nur 24 getroffenen Feldwürfen. Dazu war es ein wichtiger Schlüssel den schnellen Schwenninger Point Guard Nate Britt lange Zeit ohne und am Ende bei acht Punkten gehalten zu haben. Am Ende punkteten auf Seiten der Schwarzwälder mit Center Robin Jorch (14) und Forward Courtney Stockard (21) lediglich die zwei Big Men zweistellig.

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