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ZUM AUFTAKT IN NÜRNBERG OHNE SIEG

19.10.2020

Über drei Viertel hielt das TEAM EHINGEN URSPRING bei den Nürnberg Falcons gut mit, verlor aber mit 74:82. Ohne Zuschauer ging es in der Eventpalast Arena am Airport mit Jack Pagenkopf, Maximilian Langenfeld, Kameron Hankerson, Christian Oshita und Kevin Strangmeyer ins erste Saisonspiel. Jünger als diese Starting Five (20,4 Jahre im Schnitt) war wohl selten eine Startaufstellung in der ProA. Die ersten vier Punkte gingen alle auf das Konto von Strangmeyer, der unter dem Korb einiges an Arbeit mit den Nürnbergern hatte. Doch schnell waren die Gastgeber auf 19:7 davongezogen. Es zeigte sich, dass so früh im ersten Pflichtspiel noch nicht alle Räder ineinandergriffen. Bis zum Viertelende arbeitete man sich zumindest bis zum 23:15 etwas heran. In einem sehr zerfahrenen zweiten Viertel kam die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth sogar auf 29:25 ran und hatte einige Male die Chance den Abstand noch weiter zu verkürzen. Von den Nürnbergern aber kam immer wieder eine Antwort, die gerade die beiden Routiniers Sebastian Schröder und Martin Bogdanov hatten. Dennoch war es ein Viertel, dass Mut machen sollte, denn man lief einzig der Hypothek aus den ersten zehn Minuten hinterher und war ansonsten lange Zeit auf Augenhöhe mit den Falcons von Trainer Ralph Junge. Nach der Halbzeitpause waren es die Neuzugänge Jack Pagenkopf und Christian Oshita die für die ersten elf Punkte gemeinsam sorgten, man aber zu diesem Zeitpunkt aufgrund zu vieler Offensivrebounds die Franken auf zehn Punkte davonzogen. Mit 51:58 ging es ins letzte Viertel und man hatte sich, trotz der Ausfälle von Ferenc Gille und Akim-Jamal Jonah eine Siegchance erarbeitet. Schnell war der Vorsprung der Falcons aber wieder zweistellig, abschütteln ließ man sich dennoch nicht. Kapitän Franklyn Aunitz verkürzte auf 56:64. Näher heran kam man nur noch beim 72:79, doch da war nur noch eine Minute zu spielen.

Spieler des Spiels: Topscorer De´Quan Abrom hatte zur Halbzeit nur zwei Punkte, ein Rebound und einen Assist auf den Statistikbogen gebracht. Das änderte sich dann nach der Pause schnell. Abrom hatte wohl ein paar Minuten gebraucht um sich das alles anzusehen und legte dann so richtig los. Mit seiner Athletik zog er einige Male am Gegenspieler vorbei und traf dann. Neun Punkte erzielte er allein im Schlussviertel. Mit 17 Punkten, 6 Rebounds und 1 Assist zeigte der älteste im Team mit 24 Jahren wie schnell er Verantwortung übernehmen kann.

Schlüssel zum Sieg: Mit 41 zu 27 sicherten sich die Nürnberg Falcons das Reboundduell. Gerade Jonathan Maier und Fynn Fischer waren mit zusammen sieben Offensivrebounds sehr aktiv und nutzten den deutlichen Größenvorteil aus. Eben diese zweiten Chancen machten es sehr schwer, den Gegner am Punkten zu hindern. Auch daraus resultierten die elf mehr getroffenen Würfe in Korbnähe. Das es ansonsten ein ausgeglichenes Spiel war, zeigen auch die Statistiken. So war man von der Freiwurf- und Dreierlinie die bessere Mannschaft gewesen.

Bildquelle: Sportfoto Zink

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