Als klarer Außenseiter zu Gast in Chemnitz

Einiges wird anders sein, wenn das TEAM EHINGEN URSPRING am Samstagabend (19 Uhr) - rund zehn Monate nach dem letzten Aufeinandertreffen - wieder zu den Niners Chemnitzreist. In der vergangenen Spielzeit trugen die Sachsen ihre Heimspiele in der Richard-Hartmann-Halle aus und dort gastierte beim Spiel gegen die Ehinger Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sorgte mit dem Kabinenbesuch nach der Partie für ein unvergessliches Erlebnis.

Mittlerweile tragen die Niners ihre Heimspiele in der Chemnitzer Messehalle aus. Eines ist noch wie im März des vergangenen Jahres: Die Niners Chemnitz stehen an der Spitze der Liga und dominieren die BARMER 2. Basketball Bundesliga fast nach Belieben. Ihr Basketball ist von einem enormen Tempo, Mannschaftsdienlichkeit und Qualität geprägt.

Ausgangslage:

Der Tabellenerste trifft auf den Tabellenletzten. Chemnitz verlor bisher nur eine Partie gegen Trier und hat aktuell 16 Spiele in Serie gewonnen.

Fünf Neuzugänge stießen im Sommer zu einem eingespielten, routinierten Team und dieses zeigt Teambasketball mit großer Offensivpower. Der große Aufsteigsfavorit erzielt pro Spiel beeindruckende 95 Punkte. Der erfahrenste in der Mannschaft ist der Ex-Ehinger Virgil Matthews mit 36 Jahren. Die einzige Niederlage in dieser Spielzeit gab es am dritten Spieltag in Trier. Dafür revanchierten sich die Niners: Am Dienstag gewannen sie das Rückspiel in eigener Halle 99:92.

Obwohl es eine 92:103-Niederlage für das #teamingreen im Heimspiel gegen Phoenix Hagen gab, war es ein Spiel das Mut macht, um den Glauben an den Klassenerhalt zu festigen. In Chemnitz hat die Mannschaft nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Erst in den kommenden Wochen folgen die wichtigen Partien gegen die direkte Konkurrenz.

Gegner Check: 

Acht Spieler erzielen im Schnitt bei den Chemnitzern mehr als acht Punkte. Das zeigt die Ausgeglichenheit des Kaders der Niners. Topscorer ist der aus Rostock gekommene Terrell Harris (13,4 Punkte). Kapitän Malte Ziegenhagen tritt in dieser Spielzeit als starker Schütze von der Dreipunktelinie auf und trifft von dort überragende 47 Prozent - ein beeindruckender Ligabestwert.

Duell des Spiels: 

Als Virgil Matthews sein Debüt im damals noch roten Trikot gab und in den folgenden Jahren zum Publikumsliebling an der Donau wurde, da war Franklyn Aunitz gerade zehn Jahre alt. Jetzt trifft der 20-Jährige erstmals auf dem Parkett auf einen seiner Vorgänger im Generationenduell. In den vergangenen fünf Partien erzielte Aunitz 4,8 Punkte. Matthews trifft 66 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Damit ist der Routinier ligaweit der effizienteste Guard und kommt in 20 Minuten Spielzeit auf 6,4 Punkte.